Die Elogien der Ambraser Fürstenbildnisse

Die Kupferstiche des Dominicus Custos (1599) / Leben und Werk ihres Autors Marcus Henning (Tirolensia Latina 2)

Die Fürstenportraits im Spanischen Saal des Schloss Ambras

Erstmals werden in diesem Buch die Elogien (Lobsprüche) unter den Fürstenbildern im Spanischen Saal des Schlosses Ambras bei Innsbruck wissenschaftlich untersucht.

Die 28 Fürstenbildnisse spannen einen zeitlichen Bogen vom Tiroler Grafen Albert I. (1190-1253) bis zum Landesfürsten Erzherzog Ferdinand II. (1564/67-1595), der auf Ambras residierte. Die Bildnisse wurden von Dominicus Custos 1599 in Kupfer gestochen. Der Schöpfer der unter den Darstellungen stehenden, in Hexametern verfassten lateinischen Gedichte, der Augsburger Humanist Marcus Henning, geriet bald in Vergessenheit.

Walter Dietl fügt der detaillierten Übersetzung und Interpretation der Texte eine ausführliche Biographie Hennings samt einem chronologischen Werkverzeichnis (1529-1595) bei.

Aus dem Inhalt:
Teil I
I. Die Elogien von Marcus Henning unter den Fürstenportraits im Ambraser Spanischen Saal
A) Ihre Anbringung um 1888
B) Interpretationen zu den Texten: im Saal und unter den Stichen des Dominicus Custos
C) Die Elogien zu den einzelnen Fürstenportraits: 1. Albert I. (gest. 1253) bis 27. Erzherzog Ferdinand von Tirol (gest. 1595)
D) Zusammenfassung der Textkorrekturen des lateinischen Textes im Saal bzw. deren Publikationen bei Elisabeth Schleicher
E) Stammtafel der 27 Principes Tirolenses
II. Die Geschichte der Elogientexte
A) Irrwege der Forschung der letzten zwei Jahrhunderte auf der Suche nach Urinschriften
B) Widerlegung bisheriger Argumente für eine frühe Anbringung um 1572/74: 1. Stephan Pighius. 2. Georg Braun
C) Das die Elogien betreffende Mißverständnis bei Anton Roschmann (1727)
D) Die Autorenfrage und Gerhard de Roo (Geraert van Roo)

Teil II. Die Texte der historisch-genealogischen Dynastien-Bildwerke der Augsburger Kupferstecher Custos/Kilian
I. Die Eicones Tirolenses
A) Die lateinische Edition 1599 vom März des Jahres 1599: „TIROLENSIUM PRINCIPUM COMITUM GENUINAE EICONES“
B) Die deutsche Edition 1599
C) Edition des Stichwerkes nach 1620
II. Die Saxoniae Ducum Effigies
A) Die lateinische Edition 1601
B) Die erweiterte lateinische Edition 1621
C) Die deutsche Edition 1625
III. Die Habsburger-Genealogie
A) Die lateinische Edition 1623
B) Die deutsche Edition 1629
C) Zusammenfassung – Autorenfrage
IV) Analog aufgebaute historische (genealogische) Bildwerke der Kupferstecher Custos/Kilian
A) Genealogia serenissimorum Boiariae Ducum 1605 lateinisch – 1623 deutsch
B) Genealogia Regum Napolitanorum ex linea Normannica 1624
C) Patrologia (Descriptio S. Patrum Graecorum et Latinorum) 1624
D) Fuggerorum et Fuggerarum Imagines 1618

Teil III. Leben und Werk von Marcus Henning
I. Biographie
II. Chronologisches Werkverzeichnis (WV)
A) Autorenschaft Hennings gesichert (1-12)
B) Autorenschaft Hennings nicht gesichert (13-17)
C) Dokumentierte, aber verschollene Werke Hennings (18-20)

III. Schluß und Ausblick

  • ISBN: 978-3-7030-0350-9

  • Umfang: 91 Seiten, kartoniert

  • Reihe: Commentationes Aenipontanae
    Alle Titel der Reihe

  • Band: 32, Tirolensia Latina 2

  • lieferbar

  • Preis:
    EUR 28,00

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