Die Tiroler Karrner

Vom Verschwinden des fahrenden Volkes der Jenischen.

Fahrende werden von der sesshaften Bevölkerung seit Jahrhunderten mit Misstrauen beobachtet; die staatlichen Machthaber haben bereits in mittelalterlicher Zeit Maßnahmen gegen „unkontrolliertes Umherziehen“ verfügt. Im 18. Jahrhundert tauchen in Tiroler Quellen die ersten Hinweise auf Landfahrerfamilien aus den ärmeren Gegenden des Landes auf, die sich durch Hausieren und durch ambulante Handwerkstätigkeit einen kargen Lebensunterhalt verdienen. Sie werden als „Karren- und Grattenzieher“, später verkürzt als „Karrner“ bezeichnet. Toni S. Pescosta hat in seinen Forschungen die schwierigen Lebensbedingungen von Karrnerfamilien aus dem Oberinntal untersucht und ihren harten Überlebenskampf vor dem Hintergrund von behördlichen Hausierverboten, technischen Neuerungen, wirtschaftlichen Veränderungen und politischer Radikalisierung bis ins 20. Jahrhundert dargestellt.

  • ISBN: 978-3-7030-0385-1

  • Umfang: 180 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

  • Reihe: Tiroler Wirtschaftsstudien
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  • Band: 55

  • lieferbar

  • Preis:
    EUR 34,90

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