Reihen: Commentationes Aenipontanae

Diese Reihe stellt klassisch-philologische Forschungsarbeiten, Dissertationen und Habilitationen vor, die an der Universität Innsbruck entstanden. Einige widmen sich speziell dem Sachbereich der literarischen Epigraphik, weshalb im Rahmen der „Commentationes“ die Unterreihe „Philologie und Epigraphik“ entstanden ist, andere dem lateinischen Schrifttum im Bundesland Tirol und Südtirol: Sie werden in der Unterreihe „Tirolensia Latina“ vorgestellt.

Die „Commentationes Aenipontanae“ wurden bereits 1906 von Ernst Kalinka und Anton Zingerle begründet; 1910-1924 zeichneten Ernst Diehl und Ernst Kalinka als Herausgeber. Drei Jahrzehnte später, 1955 erweckten Karl Jax und Robert Muth die Reihe zu neuem Leben. Im darauf folgenden Jahr übernahm Robert Muth die Alleinverantwortung für die Herausgabe der Bände. Seither lag die Leitung in den Händen von Sebastian Posch. Die Unterreihe „Tirolensia Latina“ (1997-2015) wurde von Sebastian Posch, Karlheinz Töchterle und Martin Korenjak betreut.

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  • Karsten Wilkens: Johannes Gaza, Bacchi Piratae Eine humanistische Warnung vor dem Alkohol (1531). Einleitung, Edition, Kommentar und Versuch einer Einordnung (Tirolensia Latina 7)

    Kritische Edition eines vertonten lateinischen Gedichtes aus dem 16. Jahrhundert, das einen frühgriechischen Text in humanistischem Sinn umdeutet.Ein süddeutscher Humanist verfasst – wohl als Hauslehrer in Brixen – im Jahr 1531 ein bemerkenswertes lateinisches Gedicht, das heute als Teil eines Nachlasskonvoluts in... Mehr

  • Anton Roschmanns lateinische Beschreibung der Ruinen von Aguntum Reliquiae aedificii Romani ad oppidum Tyrolense Lienz detectae vulgo "das Zwergengebäu" (Tirolensia Latina 6)

    In offiziellem Auftrag führte der Tiroler Landeshistoricus Anton Roschmann im Herbst 1746 eine archäologische Ausgrabung in der Nähe von Lienz (auf der so genannten „Gline“) durch und stellte seine Ergebnisse im Frühjahr 1747 den Mitgliedern der Innsbrucker Gelehrtenakademie „Taxiana“ vor. In diesem... Mehr

  • Achilles in Tirol Der "bayerische Rummel" 1703 in der "Epitome rerum Oenovallensium" (Tirolensia Latina 5).

    1710 erschien in Amsterdam eine anonyme Schrift von 65 Seiten im Druck, die den Titel „Epitome rerum Oenovallensium 1703“ trägt. Die kriegerischen Ereignisse im Tirol des Jahres 1703 („Bayerischer Rummel“) werden mit besonderer Berücksichtigung der Stadt Hall detailliert, jedoch verschlüsselt erzählt: Alle... Mehr

  • Johannes Leucht: Epithalamivm Heroicvm Ein lateinisches Hochzeitsgedicht für Erzherzog Ferdinand II. und Anna Caterina Gonzaga (Tirolensia Latina 3)

    73, noch zu Lebzeiten seiner ersten Frau Philippine Welser, hatte Erzherzog Ferdinand II., Landesfürst von Tirol, ein erstes Mal prospektiv um die Hand seiner damals gerade erst siebenjährigen Nichte aus dem mächtigen Mantovaner Geschlecht der Gonzaga geworben. Nach Philippines Tod 1580 erwies... Mehr

  • Spes aurei saeculi. Hoffnung auf ein Goldenes Zeitalter oder Tyrolis pacifica Ein Innsbrucker Jesuitenschauspiel zur Hochzeit Erzherzog Ferdinand Karls mit Anna von Medici (1646). Einleitung, Text, Übersetzung und Kommentar (Tirolensia Latina 4).

    Diese Edition stellt ein Tiroler Jesuitenschauspiel vor, das 1646 anlässlich der Hochzeit des Tiroler Erzherzogs Ferdinand Karl mit der Florentinerin Anna von Medici entstand. Die Jesuiten, seit 1562 in Tirol, unterhielten ausgezeichnete Beziehungen zum landesfürstlichen Hof und schrieben mit ihren prunkvollen Festaufführungen... Mehr

  • Die Elogien der Ambraser Fürstenbildnisse Die Kupferstiche des Dominicus Custos (1599) / Leben und Werk ihres Autors Marcus Henning (Tirolensia Latina 2)

    Die Fürstenportraits im Spanischen Saal des Schloss AmbrasErstmals werden in diesem Buch die Elogien (Lobsprüche) unter den Fürstenbildern im Spanischen Saal des Schlosses Ambras bei Innsbruck wissenschaftlich untersucht. Die 28 Fürstenbildnisse spannen einen zeitlichen Bogen vom Tiroler Grafen Albert I. (1190-1253) bis... Mehr

  • Die Gesta-Romanorum-Handschriften der Universitätsbibliothek Innsbruck Cod. 667, Cod. 509 und Cod. 433 Ihre Beziehungen zueinander und zu den anderen Gesta-Romanorum-Handschriften der Universitätsbibliothek Innsbruck (Tirolensia Latina 1).

    Über 270 Gesta-Romanorum-Handschriften existieren europaweit. Sie enthalten Sagen, Anekdoten, Fabeln und Märchen aus der römischen Geschichte und der mittelalterlichen Legende in lateinischer Sprache und wurden in ihrem Kern vermutlich gegen Ende des 13. Jahrhunderts abgefasst. Die Entstehungsgeschichte des umfangreichen Werkes ist ebenso... Mehr

  • Enea Vergilianus. Vergilisches in den „Kommentaren“ des Enea Silvio Piccolomini (Pius II.)

    Enea Silvio Piccolomini (1405–1464), der 1458 als Pius II. Papst wurde, hinterließ eine Reihe geschichtlicher, geographischer und ethnographischer Arbeiten. Als Hauptwerk gelten seine päpstlichen „Kommentare“, die der Forschung bis vor kurzem lediglich in einer zensurierten und des Autors ganz und gar unwürdigen... Mehr

  • Die Psaumis-Oden Pindars

    Auf den Sieg des Kamarinäers Psaumis in einem hippischen Agon hin wurden diese beiden Oden komponiert. Ungeklärt oder umstritten sind allerdings zahlreiche Fragen zur Datierung der Oden, zum Aufführungsort, zum Namen des Siegers, zur Siegesdisziplin, zur Beziehung der Gedichte zueinander und insbesondere... Mehr

  • P. Ovidius Naso: Tristia I. Interpretationen. Band I: Die Elegien 1–4.

     Unter den Werken Ovids fanden jahrhundertelang seine Gedichte aus der Verbannungszeit das geringste Interesse; bisweilen stießen sie auf äußerst scharfe Kritik. Erst in unseren Tagen beginnt sich ein Wandel auf breiterer Basis abzuzeichnen. Sebastian Posch bietet mit der vorliegenden Untersuchung eine grundlegende... Mehr

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