Zur Frühgeschichte des Walzers

Thomas Nußbaumer, Franz Gratl

Zur Frühgeschichte des Walzers

In Zusammenarbeit mit Ferenc Polai

27,90*

  • lieferbar
  • ISBN 978-3-7030-0845-0
  • 150 Seiten, broschiert

Der Wiener Walzer – seit der Mitte des 18. Jahrhunderts in Quellen erwähnt, war lange wegen der innigen Berührung der Paare verpönt. Erst seit dem Wiener Kongress 1814 erfreute er sich wachsender Beliebtheit. Erstaunlich wenig erforscht ist die Frühgeschichte des Walzers. Dieses Buch geht der Frage nach den Wurzeln des Walzers nach. 


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Eine Spurensuche nach den Ursprüngen des Wiener Walzers mit überraschenden Erkenntnissen: zum Lesen, Zuhören, Zuschauen (DVD-Beilage).

Alles Walzer

Eine Spurensuche nach den Ursprüngen des Wiener Walzers mit überraschenden Erkenntnissen:
zum Lesen, Zuhören, Zuschauen (mit DVD-Beilage)

Vor 200 Jahren, 1814, wurde auf dem Wiener Kongress die politische Neuordnung Europas verhandelt.
„Der Kongress tanzt viel, kommt aber nicht vorwärts“
, klagten Zeitgenossen, da der Gastgeber, Kaiser Franz I. von Österreich, die hohen Gäste durch Bälle und andere Vergnügungen unterhielt. Damals errang der Wiener Walzer – seit der Mitte des 18. Jahrhunderts in Quellen erwähnt, aber lange wegen der innigen Berührung der Paare verpönt – besondere Beliebtheit.

Der Wiener Walzer in der Musik- und Tanzgeschichte und auch als kultur- und sozialhistorisches Phänomen
Im vorliegenden Band, der auf den Ergebnissen einer Innsbrucker Tagung beruht, gehen Expertinnen und Experten aus den Fachbereichen Historische Tanzforschung, Volkstanzforschung, Musikwissenschaft und Ethnomusikologie der erstaunlich wenig erforschten Frühgeschichte des Walzers auf den Grund. Die Wurzeln des berühmten Wiener Walzers liegen unter anderem im Alpenraum, aber das „Walzen“ in seinen vielen Ausprägungen war keineswegs nur auf die Alpenländer beschränkt.

– Entstehungsgeschichte des Walzers – ein bis heute beliebter Volkstanz
– mit historischen Abbildungen und Abbildungen zu den Grundfiguren des Tanzes
Melodien und Noten unterschiedlicher Quellen zum Nachspielen
DVD-Beilage zum Anhören

Aus dem Inhalt:
Reingard Witzmann, Wien: Magie der Drehung – Zum Phänomen des Wiener Walzers von der Aufklärung zum Biedermeier
Gabriele Busch-Salmen, Freiburg/Kirchzarten: „… wie Sphären um einander herumrollen“ – Dreher, Schleifer, Deutsche und Walzer auf den Tanzböden und in der Literatur vor 1800
Simon Wascher, Wien: Die Walzer einer westfälischen Tanzsammlung von 1767
Walter Deutsch, Wien: Typologische Anmerkungen zur Melodik des Walzers in der Volksmusik in Österreich
Thomas Nussbaumer, Innsbruck: Walzer und Ländler in Tiroler Quellen der Volksmusikforschung
Else Schmidt, Wien: Walzerformen in der österreichischen Volkstanzpflege
Monika Fink, Innsbruck: „Verrufen – verfemt – verehrt“. Zur sozialen Stellung des Walzers aus der Sicht der Tanzmeister
Hannelore Unfried, Wien: Der Cotillon – das Schleusentor zwischen Tanzboden und Bühne

Thomas Nußbaumer, Franz Gratl
Zur Frühgeschichte des Walzers
In Zusammenarbeit mit Ferenc Polai
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  • Reihe: Schriften zur musikalischen Ethnologie
    Alle Titel der Reihe
  • Band: 3
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  • 27,90*
  • ISBN 978-3-7030-0845-0
  • 150 Seiten, broschiert
  • Erscheinungstermin: 27.05.2014
  • lieferbar
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Thomas Nußbaumer, ao. Univ.-Prof. Dr., seit 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter, seit 2010 Dozent für Volksmusikforschung am Innsbrucker Sitz der Universität Mozarteum Salzburg; Leiter des Abteilungsbereichs Musikalische Ethnologie an der Abteilung für Musikwissenschaft. Forschungs- und Publikationsschwerpunkte: Volksmusik im Alpenraum, Musik und Brauch, Fasnacht, Volksmusik und Nationalsozialismus, Musik der Old Order Amish in Iowa.

Franz Gratl, Mag. Dr., Studium der Musikwissenschaft und Geschichte, seit 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter und 2007 Kustos der Musiksammlung des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum. Konzeption und Betreuung der Konzert-, CD- und Noteneditionsreihe musikmuseum, Publikationsschwerunkte: Kirchenmusik und Musikgeschichte Tirols.