Iwein der Löwenritter

Horst Ackermann

Iwein der Löwenritter

Ein romanischer Bilderzyklus auf Schloss Rodenegg (Südtirol) im Lichte alter Mythen

    24,00*

    • lieferbar
    • ISBN 978-3-7030-0849-8
    • 80 Seiten, kartoniert

    Die „Ywain-Fresken“ auf Schloss Rodenegg sind ein Juwel unter den Kunstdenkmälern Südtirols. Sie wurden 1972/73 in einem der ältesten Burgbereiche wieder entdeckt und freigelegt. In der Kunstgeschichte gelten sie als der älteste romanische profane Bilderzyklus im deutschen Sprachraum. Die Geschichte von Iwein und Laudine ist in der literarischen Blütezeit des Hochmittelalters einer der wohl beliebtesten und am weitesten verbreiteten literarischen Stoffe. Um 1170 verleiht Chrétien de Troyes ihm im „Yvain – Le Chevalier au Lion“ erstmals Gestalt. Wenig später entsteht das Iwein-Epos des deutschen Dichters und Minnesängers Hartmann von Aue. Etwa zeitgleich mit Hartmanns Dichtung (um 1200) stattet ein namentlich nicht mehr bekannter Maler Schloss Rodenegg mit Fresken aus, in deren Zentrum ebenfalls die Ywain-Geschichte steht. Sie erzählt von Iweins Ausritt von König Artus’ Hof zum Zauberbrunnen im Wald von Brocéliande, wo der Ritter mittels eines goldenen Gefäßes durch das Schöpfen und Ausgießen von Wasser magische Geschehnisse auslöst.


    Horst Ackermann macht sich auf die Spur des mythisch-magischen Hintergrunds der Fresken auf Schloss Rodenegg.

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    Die Iwein-Fresken auf Schloss Rodenegg, spannend interpretiert als erweiterte bildliche Umsetzung der überlieferten literarischen Gralsreisen.

    Die „Ywain-Fresken“ auf Schloss Rodenegg sind ein Juwel unter den Kunstdenkmälern Südtirols. Sie wurden 1972/73 in einem der ältesten Burgbereiche wieder entdeckt und freigelegt. In der Kunstgeschichte gelten sie als der älteste romanische profane Bilderzyklus im deutschen Sprachraum.

    Die Geschichte von Iwein und Laudine ist in der literarischen Blütezeit des Hochmittelalters einer der wohl beliebtesten und am weitesten verbreiteten literarischen Stoffe. Um 1170 verleiht Chrétien de Troyes dieser Geschichte im „Yvain – Le Chevalier au Lion“ erstmals Gestalt. Einige Jahrzehnte später entsteht das Iwein-Epos des deutschen Dichters und Minnesängers Hartmann von Aue.

    Etwa zeitgleich mit Hartmanns Dichtung (um 1200) entstehen auf Schloss Rodenegg die „Ywain-Fresken“ eines unbekannten Malers. Dieser erzählt von Iweins Ausritt von König Artus’ Hof zum Zauberbrunnen im Wald von Brocéliande und wie der Ritter hier mittels eines goldenen Gefäßes durch das Schöpfen und Ausgießen von Wasser die folgenden magischen Geschehnisse auslöst. Dies weckt Ahnungen, dass sich hinter den Fresken auf Schloss Rodenegg noch tiefere Geheimnisse verbergen.


    Aus dem Inhalt:
    • Schloss Rodenegg – Lage und Geschichte
    • Der Gral – Merlin, König Artus und die Ritter der Tafelrunde
    • Iwein der Löwenritter
    • Hartmann von Aues „Iwein“
    • „Iwein“ in der Literatur
    • Begriff und Wesen der Feen
    • Die „Aventiure“ – Begriff und Bedeutung
    • Der „Ywain-Raum“ auf Burg Rodenegg
    • Raumbeschreibung
    • Der Bilderzyklus
    • Grundriss mit Freskenaufteilung
    • Szenengliederung
    • Die Bilddarstellungen

    Horst Ackermann
    Iwein der Löwenritter
    Ein romanischer Bilderzyklus auf Schloss Rodenegg (Südtirol) im Lichte alter Mythen
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    • 24,00*
    • ISBN 978-3-7030-0849-8
    • 80 Seiten, kartoniert
    • Erscheinungstermin: 21.11.2014
    • lieferbar
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    Der Autor
    Horst Ackermann, Dipl. Rechtspfleger (F. H.), war am Amtsgericht Bremerhaven, anschließend im Deutschen Auswärtigen Dienst an diversen Auslandsvertretungen und zuletzt als Konsul bei der Botschaft Wien tätig. Er absolvierte kunstgeschichtliche Studien an der Universität Bonn und hat sich intensiv mit den Fresken auf Schloss Rodenegg und deren bildlicher Umsetzung des Iwein-Stoffes im Rahmen der Überlieferungsgeschichte auseinandergesetzt.