Der andere Krieg. Die Tiroler Militärgerichtsbarkeit im Ersten Weltkrieg

Der andere Krieg. Die Tiroler Militärgerichtsbarkeit im Ersten Weltkrieg

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  • ISBN 978-3-7030-0366-0
  • 472 Seiten, kartoniert
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Erstmals werden in dieser Studie Tausende Prozessverfahren analysiert, die vor Tiroler Kriegsgerichten verhandelt wurden. Die Ergebnisse zeigen ein Bild, das mit dem „Heldenkrieg“ der Propaganda wenig gemein hat.

Der Militärjustiz kam im Ersten Weltkrieg vor allem deshalb große Bedeutung zu, weil ihre Kompetenz zu Kriegsbeginn 1914 auch auf politische Strafsachen von Zivilpersonen ausgedehnt wurde und damit garantiert war, dass alle in irgendeiner Weise mit dem Krieg und dem Kriegsstaat in Zusammenhang stehenden strafbaren Handlungen vor Militärgerichten zur Aburteilung gelangten. Abgesehen vom Prozess gegen den Trentiner Cesare Battisti, der 1916 durch ein Standgericht zum Tod verurteilt wurde, hat sich die Tiroler Geschichtsschreibung bisher nicht mit dem Vorgehen der Militärjustiz 1914–1918 beschäftigt. In der vorliegenden Studie werden nun erstmals Tausende Prozessverfahren analysiert, die vor Tiroler Kriegsgerichten verhandelt wurden. Die Ergebnisse zeichnen ein „anderes“ Bild des Krieges, das mit dem „Heldenkrieg“ der Propaganda wenig gemeinsam hat


Der andere Krieg. Die Tiroler Militärgerichtsbarkeit im Ersten Weltkrieg