Margarete genannt „Maultasch“

Margarete genannt „Maultasch“

Einblicke in das Leben der Tiroler Landesfürstin und anderer Tiroler Frauen des Mittelalters

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  • ISBN 978-3-7030-0438-4
  • 328 Seiten, kartoniert
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Durch den im Jahr 1341 erfolgten „Hinauswurf“ ihres ersten Mannes Johann Heinrich von Böhmen, mit dem sie als Zwölfjährige verheiratet worden war, und die bald darauf mit dem Kaisersohn Ludwig von Brandenburg geschlossene zweite Ehe löste sie einen internationalen Skandal aus, der ihr Andenken bis heute wachhielt: Margarete Gräfin von Tirol, Enkelin Meinhards II., hatte als Erbtochter eines in der mitteleuropäischen Politik besonders begehrten Landes offenbar mehr Spielräume als andere Frauen. Inwieweit aber war ihr Verhalten, das beispiellos ist für das 14. Jahrhundert, tatsächlich ein Beleg eigenständigen Handelns in einer von Männern geprägten Welt? Und wie sahen der Alltag der Gräfin und ihre Lebensumstände aus? In der ungewöhnlichen Biographie Margaretes von Tirol liegt auch der Schlüssel zu ihrem vielfältigen Nachleben in der Historiographie, der Sagenüberlieferung und der Reiseliteratur sowie nicht zuletzt zu ihrer bildlichen Darstellung. Der zweite Teil dieses Bandes weitet den vornehmlich biographisch aufgefassten Schwerpunkt zu Margarete „Maultasch“ auf allgemeine Fragestellungen über Rollenverhalten und Entfaltungsmöglichkeiten von Frauen im Spätmittelalter aus.


Margarete genannt „Maultasch“
Einblicke in das Leben der Tiroler Landesfürstin und anderer Tiroler Frauen des Mittelalters